Mägdefrauentheater


Seit 1992, also schon ganze 19 Jahre, begeistert die Schauspielerin Maria Mägdefrau das junge und alte Publikum mit einem Theater aus Licht, Schatten, Figuren, Puppen und Stoffen sowie Objekten aus Alltag und Natur.
Von ihr allein geschickt bewegt und gesprochen, erhielten die Protagonisten ihrer Inszenierungen ein Leben im dramatischen Geschehen, das der Kreativität im Zuschauen und –hören immer auf phantastische Weise Raum ließ und sicher vielen lange in Erinnerung bleiben wird. Die von ihr gebauten Bühnen- und Figurenwelten, denen immer literarische Werke zugrundeliegen, haben den Teilnehmenden auf weite Reisen gehen lassen:
Von Inszenierungen für ganz Kleine, wie Das Häschen mit dem bunten Fell, über tiefdramatische Stoffe für ziemlich Junge, wie Das Borstenkind (eine wenig bekannte siebenbürgische Fassung von Die Schöne und das Tier), um dazwischen mit dem schwarzen, rasant schnellen Fisch Swimmy und mit Der Einsiedlerkrebs und die Seerose in die Tiefen des Meeres einzutauchen und wieder später im Hexenwald der Baba-Jaga den in Bäume Verzauberten Brüdern aus Jewgenij Schwarz´Stück zu begegnen. Durch den Brunnen wieder auf die Erde in Der Froschkönig oder Der Eiserne Heinrich zur Tüten-Magda, die vom Braven Lenchen erzählt, hinaus zur Planeten-Reise von Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz und wieder gelandet im Nest von Hähnchen und Hühnchen. Dann werden die jungen Zuschauer zu agierenden Schauspielern im Schloß von Dornröschen zum Mitspielen. Und es gibt ja noch die glücklicherweise verschonte Weihnachtsgans Auguste, von der uns Therese mit der Kullernese viel erzählen kann.
(David Hannak)